Storiascopio · Epoche 8 von 12 · Klasse 6
Morgenländisches Schisma
1054 · Konstantinopel und Rom

Kurz gesagt
Seit Jahrhunderten hatten die Christen in Rom und die in Konstantinopel verschiedene Bräuche, Sprachen und Ideen: Im Westen betete man auf Latein, im Osten auf Griechisch. Der größte Streitpunkt war die Autorität des Papstes von Rom über die ganze Kirche. 1054 schlossen die Gesandten des Papstes und der Patriarch von Konstantinopel einander gegenseitig aus der Gemeinschaft aus, sie exkommunizierten sich also. Seitdem gibt es die katholische und die orthodoxe Kirche. 1965 hoben Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras diese alten Bannsprüche auf.
Warum das wichtig ist Diese Spaltung prägt noch heute die religiöse Landkarte Europas und der Welt.
Quelle: Encyclopaedia Britannica, „Schism of 1054“
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